Die Zukunftskurve des deutschen Bevölkerungsanteils in Deutschland


Die untenstehende Graphik zeigt die Entwicklung der deutschen Stammbevölkerung auf der Basis der Daten des Deutschen statistischen Bundesamtes plus die Extrapolation auf die kommenden drei Generationen.

Die Sterbekurve weist vor 2017 keine starken Tendenzen auf, die Geburtenkurve dagegen schon: Nach den geburtenstarken Jahrgängen sank Ende der 1960er Jahre die Fruchtbarkeit der deutschen Fraur auf 1,4. Damit die Bevölkerung von Generation zu Generation stabil bleibt, muss sie bei 2,1 liegen. Bei 1,4 sinkt sie sichtlich.

Die Entwicklung der Sterbekurve: Mit der Ruhe bei der Sterbekurve ist es bald vorbei: Alle Menschen, die geboren werden, werden auch sterben! Deswegen folgt die Sterbekurve im Abstand der landesüblichen Lebenserwartung sehr genau der Geburtenkurve. Das heißt, sie wird in Deutschland in den 2030er Jahren auf 1 300 000 Sterbefälle pro Jahr steigen (nur deutsche Stammbevölkerung, ohne die Sterbefälle unter Ausländern).

Die Entwicklung der Geburtenkurve

1,4 sind von 2,1 genau zwei Drittel! Das bedeutet: Die Stärke der Generationen schrumpft von einer zur anderen auf diesen Wert. Genau das zeigt uns die Kurve: Die 1 300 000 der Geburtenstarken Jahrgänge in den 1960ern (1) bekamen um 1990 (2) nur noch 880 000 Kinder - und diese 880 000 bekamen zuletzt im Jahr 2016 (3) nur noch 590 453 Kinder. Das sind jedesmal sehr genau zwei Drittel! Interpolieren wir dieses in die Zukunft und legen die einfachere Zahl von 600 000 Kinder pro Jahr zugrunde, dann ergibt sich für das nächste Maximum (4) um 2040 eine Geburtenanzahl von 400 000, für das darauf folgende (5) von 270 000 und für das nächste (6) von 180 000. Gleichzeitig liegt die Sterbekurve in jedem einzelnen der nächsten 80 Jahre um 300 000 bis 900 000 Menschen höher!


Für alle, die mit Prozentangaben besser umgehen können: Die Fruchtbarkeit von 1,4 pro Frau bedeutet eine Reproduktionsrate von 67%. Das heißt, die Kindergeneration hat nur noch 67% der Elterngenerastion und die Enkelgeneration nur noch 45%. Diese Generatuion kommt gerade zur Welt. Die nächste Generation wird dann nur noch 30% der Elterngeneration haben.
Das sehen wir auch in der Kurve: Die aktuell 600 000 Geburten sind weniger als die Hälfte der 1 300 000 Geburten der 1960er, und die 400 000 Geburten der nächsten Generation sind weniger als 1 Drittel - vorausgesetzt natürlich, die Fruchtbarkeit von 1,4 bleibt in etwa gleich.

Für alle diejenigen, die den jüngsten Anstieg auf 1,5 gleich als Trendwende bejubeln, ist vorsichtshalber auch die Kurve für 1,75 eingetragen: Selbst dieser hohe Wert ist angesichts der steigenden Sterbezahl nur Makulatur und ändert an den daraus erwachsenden Problemen nichts.

Die Folgen für den deutschen Bevölkerungsanteil

Die Bevölkerung eines Landes kann man generell in 3 Gruppen unterscheiden.

Die Stammbevölkerung: Das sind die Franzosen in Frankreich, die Polen in Polen oder die Deutschen in Deutschland etc. In der Regel stellen sie die große Bevölkerungsmehrheit dar.

Die Ausländer: Das sind die Menschen, die aufgrund befristeter oder unbefristeter Arbeitsverhältnisse, aufgrund schlimmer Probleme in ihrem Heimatland oder auch, um den Urlaub oder den Ruhestand zu genießen, sich für kurze oder mitunter auch längerer Zeit in einem anderen Land aufhalten.

Die (ethnischen) Minderheiten: Das sind – zum Beispiel – die Deutschen in Siebenbürgen, die Russland-Deutschen, die Roma in Ungarn etc. Wenn wir Deutsche an unsere eigenen Minderheiten im Ausland denken, sind wir meist stolz, wenn sich diese ihre deutsche Kultur und deutsche Mentalität erhalten haben! Dasselbe sieht man auch in den USA, wo es in fast jeder Großstadt ein „Chinatown“ mit selbstbewussten Chinesen gibt. Diese Minderheiten haben in der Regel die Staatsbürgerschaft des Landes, in dem sie leben.

Aufgrund der (ethnischen) Minderheiten, die wir Deutsche selbst in fremden Ländern stellen, und aufgrund unserer Bemühungen, dort unsere eigene Identität entgegen der Mentalität und Kultur der umgebenden Mehrheit zu bewahren, sollten wir wohl oder übel Verständnis dafür aufbringen, dass die fremdländischen Minderheiten in unserem eigenen Land ebenfalls, auch nach Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft sich ihre kulturelle Eigenheit und Mentalität erhalten wollen.

Das ist auch nicht schlimm, solange die Stammbevölkerung deutlich in der Mehrheit bleibt: In diesem Fall bereichern die (ethnischen) Minderheiten die kulturelle Vielfalt ihres Gastlandes.

 

Haben Sie sich schon gefragt, warum wir Deutsche in Europa die Wirtschaftsmacht Nr.1 sind?

Viele werden wohl antworten: Weil wir halt doch etwas fleißiger und gescheiter sind als andere Völker...

Nun ja! Sehen wir uns dazu ein Beispiel an: Deutschland hat 10-mal so viele Einwohner wie Österreich, es ist daher auch durchaus normal, wenn die deutsche Volkswirtschaft 10-mal so stark ist wie die österreichische. Doch angenommen, ein Österreicher wäre fleißiger als ein Deutscher und erwirtschaftete das Doppelte: In diesem Fall wäre die deutsche Volkswirtschaft immer noch 5-mal so stark wie die österreichische, jedoch hätten die Deutschen keinen Grund mehr stolz zu sein und auf die Österreicher herabzuschauen.

Nun denn: Wir Deutsche kommen bei der Wirtschaftsleistung des Einzelnen in Europa erst an 12. Stelle! 11 Nationalitäten, darunter die Österreicher, liegen vor uns!

Und so lautet die rechte Antwort: Nur weil wir so viele sind, liegen wir mit unserer mittelmäßigen Leistung an der Spitze.

 

Das statistische Bundesamt rechnet bis 2030 mit einer Zunahme der Rentner von jetzt 17 Millionen auf gut 25 Millionen. Das ist ein Plus von 50%. Gleichzeitig geht die Zahl der Erwerbstätigen um 20% zurück. Das bedeutet ein starkes Minus in der Rentenkasse, und zwar von  40% bzw. 2 Fünftel. Auf das Rentenniveau von aktuell 50% umgelegt, bedeutet das einen Rückgang auf 30%!

Eine solche Erwartung ist nicht neu und wird auch bereits unter dem Stickwort "Altersarmut" in der Öffenttlichkeit diskutiert. Was weniger diskutiert wird, ist, dass der Staat mit sehr viel geringeren Steuereinnahmen wird auskommen müssen: Die Geburtenstarken Jahrgänge hatten meist noch das klassische Beurfsmodell gewählt und sich gleich nach Ende der Ausbildung eine "Lebensstellung" gesucht. Das heißt, sie traten in eine Bank, eine Firma oder beim Staat ein und blieben nach Möglichkeit dort bis zum Renteneintrittsalter. Jetzt stehen sie am Ende ihrer Beurfslaufbahn und viele verdienen nun besonders gut. Das bedeutet aktuell entsprechend hohe Abgaben- und Steuerzahlungen. Diese Geburtenstarken Jahrgänge scheiden in den nächsten paar Jahren aus dem Berufsleben aus und werden meist nur durch sogenannte a-typische Beschäftigungsverhältnisse ersetzt, die weit weniger Steuereinnahmen bringen. Damit sinken sowohl die Zahl der Steuerzahler als auch deren "Qualität". Hinzukommt, dass die Besteuerung der Renten von vorneherein viel weniger Einnahmen bedeutet und sobald sie unter ein gewisses Niveau sinken, überhaupt keine mehr.

Der Staat wird die auf breiter Front sinkenden Renten nicht aus dem schmäler werdenden Staatssäckel ausgleichen können!

 

Auch die Folgen für die Wirtschaft sind stark negativ: In der Rente gibt man weniger aus, schon weil man weniger Geld zur Verfügung hat und man von den Banken keine Kredite mehr bekommt. Gleichzeitig trägt man immer mehr Geld zum Arzt und in die Apotheke. Die Inlandsnachfrage wird dadurch mit Sicherheit deutlich sinken! Verstärkt wird dieser Trend noch durch die vielen Erbschaften bzw. Schenkungen. Gerade die oft am Ende der Berufslaufbahn angeschafften teuren Autos, Wohnmobile etc., die bei den Rentnern ihr Dasein zunehmend wohlbehütet in Garagen fristen, meist nur noch zu Sonntagsfahrten hervorgeholt werden und in besterhaltenem Zustand rigendwann bei Kindern und Enkeln oder auf dem Gebrauchtwagenmarkt landen, werden zu einem Überangebot führen.

Und das gilt nicht nur für Autos, es gilt für alle teureren Gebrauchsgütern und Elektrogroßgeräte, Urlaubsreisen etc. Das wird sich negativ auf den deutschen Aktienmarkt (DAX) auswirken.

Dasgleiche gilt für den Hausbau und den Wohnungsmarkt: Auch hier wird  wegen des wachsenden Überangebots schon bald ein starker Preisverfall einsetzen. (Und der Preisverfall wird umso empfindlicher zu Buche schlagen, da der Staat - als letzte große Möglichkeit, für sich Steuern zu lukreieren - die Erbschaftssteuer einführen wird müssen.)

Den Möglchkeiten der privaten Vorsorge sind damit enge Grenzen gesetzt!

Die schlimmste Eigenschaft der Zukunftskurve

Bitte sehen Sie sich unsere Kurve noch einmal genau an und beantworten Sie sich diese Frage bitte ehrlich: Wann oder wie gibt es die Chance zu einer Trendwende?

Die Antwort ist ernüchternd: Einen Punkt der Trendwende gibt es nicht! Weder für uns noch für unsere Kinder! - Und das ist zugleich auch die schlimmste Eigenschaft der deutschen Zukunftskurve: Ihre absolute Aussichtlslosigkeit!

Die deutsche Wirtschaftsleistung wird jahrzehntelang stetig sinken, die Rente jahrzehntelang stetig schrumpfen und die einzige Möglichkeit, die den meisten bleibt, um ihr Dasein zu fristen, ist Arbeiten bis ins hohe Alter! Und bitte hören Sie hier auf, Hoffnung zu haben: Die Zukunftskurve ist reine Mathematik, da gibt es keine Hoffnung...

Das vage Gespenst „Altersarmut“ erhält damit ein Gesicht: Statt Genuss des Ruhestands heißt es „Arbeiten bis zur Altersschwäche“ – und doch kann man sich dann lediglich Lidl-Nudeln und Aldi-Dosen leisten.

Damit es zur Trendwende kommt, bräuchten wir tatsächlich einen deutlichen Anstieg der Geburtenkurve! Selbst wenn die Fruchtbarkeit 2,1 erreichen würde, würde ab diesem Zeitpunkt die deutsche Bevölkerung wegen der hohen Sterbezahl noch 80 Jahre lang schrumpfen!. Notwendig wäre tatsächlich ein sehr baldiger Anstieg auf mindestens 3 Kinder pro Frau, noch besser wäre atürlich auf 4, doch dass das möglich ist, daran glaubt niemand! Schon ein Anstieg auf 2,1 ist praktisch ausgeschlossen.
Und das bedeutet, dass es keine Trendwende mehr geben wird, sondern es nur stetig bergab geht! Jeder, der jetzt und in Zukunft hier bei uns in Deutschland  arbeitet, hat - egal wie viel er in die staatliche Rentenkasse einzahlt oder sich zurückzulegen versucht -  keine Aussichten auf finanzielle Absicherung im Ruhestand! Und seine Kinder ebensowenig!

Bevor wir hier auf die vieldiskutierte Zuwanderung eingehen, sollten wir uns erst einmal über unsere eigene Abwanderung Gedanken machen. Schon jetzt verliert Deutschland mehr eigene qualifizierte Arbeitskräfte ans reichere Ausland (zum Beispiel an England, die USA oder die Schweiz), als von dort einwandern. Dieser Trend wird sich bald verstärken. Denn wer wandert schon in ein Land ein, in dem es langfristig nur bergab geht und er für die einbezahlten Sozialbeiträge kaum eine Gegenleistung erhält? Parallel zur sinkenden Einwanderung wird es eine wachsende Zahl von Deutschen geben, die abwandern, da sie für sich eine sichere Rente und für ihre Kinder eine gute Zukunft wünschen.

Die Höhe der Zuwanderung + die Gretchenfrage

Die Höhe der Zuwanderung wird davon abhängern, wie viele Deutsche abwandern. Sicher ist bei der Zuwanderung nur, dass zum Erhalt sowohl unserer Wirtschaftsleistung als auch halbwegs der Höhe der Renten die ausscheidenden Deutsche zur Gänze durch Ausländer ersetzt werden sollten. Fest steht weiter, dass die Verluste durch das Ungleichgewicht der Sterbefälle und Geburten in den nächsten 30 Jahren im Schnitt bei 650 000 pro Jahr liegen wird! Es braucht dann nicht mehr viel, bis die 1. Million an Deutschen, die wir jährlich verlieren, voll ist.

Voraussichtlich wird diese Zahl deutlich höher liegen, da die Geburtenzahl der hierbleibenden Frauen wegen der absoluten Aussichtslosigkeit eher sinken als steigen wird. Wir können daher von einer Zuwanderung, die pro Jahr signifikant über 1 Million liegen wird, ausgehen. Schon wegen des hohen Sterbeüberschusses von 650 000 mittelfristig pro Jahr plus der eigenen Abwanderung ist eine Obergrenze der Zuwanderung von 200 000 von vorneherein entweder Unsinn oder für den Fall, dass Horst Seehofer die Entwicklung der Geburten- und Sterbekurve in Deutschland kennt, vorsätzliche Täuschung der Wähler.

Und so können wir  an dieser Stelle nun die sogenannte Gretchenfrage stellen: Wann werden wir Deutsche zur Minderheit im eigenen Land?

 

Sie können das selbst leicht ausrechnen:

Es gibt in Deutschland aktuell rund 50 Millionen mehr Deutsche als Ausländer. Gehen Sie zum Beispiel von 1,5 Millionen weniger Deutschen pro Jahr aus und von einer Zuwanderung in Höhe von nur 1 Million.

Falls Sie wider Erwarten diese Rechnung nicht schafffen, finden Sie die Lösung unter dem nächsten Button.

 

Die Antwort auf die Gretchenfrage

Die alles entscheidende Frage, wann werden wir Deutsche im eigenen Land zur Minderheit, hat bei einem Abgang von 1,5 Millionen Deutschen pro Jahr und bei einer Zuwanderung von 1 Million folgende Antwort: Bei den obigen Zahlen schrumpft der aktuelle Vorsprung von 50 Millionen jährlich um 2,5 MIllionen.Wir haben dann nach 20 Jahren den Zeitpunkt erreicht, wo dieser aufgebraucht ist und es in Deutschland mehr Ausländer als Deutsche gibt. Tendenz weiter sinkend...

Doch versuchen Sie ruhig mit anderen Zahlen. Gehen Sie dabei natürlich nicht unter diese 650 000, die wir rein schon als Verluste durch den Überschuss an Todesfällen haben.

 

Einfachheit + Populismus

BItte verwechseln Sie diese Seite nicht mit Populismus: Wir versuchen hier nur, gewisse Sachverhalte nachvollziehbar darzustellen und das funktioniert am besten mit Hilfe der Mathematik. Dass die Ergebnisse Angst machen können, ist natürlich möglich, doch ist die Tatsache, dass ein sinmples Rechenergebnis auch Angst machen kann, kein Zeichen für Populismus. Das kennen viele von uns vom Ausrechnen ihrer Steuerlast oder von der Liquidität in der zweiten Monatshälfte her.

 

Ein Beispiel für Populismus wäre zum Beispiel ein Plakat der AfD, wie es zuletzt im Bundestagswahlkampf überall in Bayern aushing: "Wir halten, was die CSU verspricht!" Es bezieht sich zum Beispiel auf die Sicherheit der Renten oder die Obergrenze der Zuwanderung von 200 000....

Das Bemerkenswerte an diesem Plakat ist, dass die AfD der CSU Wahversprechen unterstellt, deren Einlösung von vorneherein nicht beabsichtigt ist und die nur gemacht werden, um im Volk gute Stimmung zu erzeugen. Das ist nun definitiv Populismus - und die AfD toppt diesen Populismus der CSU noch, indem sie selbst an Stelle der CSU die Einhaltung derer populisitischen Wahlversprechen garantiert.

Das, was Sie hier finden, ist das genaue Gegenteil von Populismus: Es ist nichts weiter als objektive, für jeden nachprüfbare Mathematik!

 

Trotzdem gibt es einen Ausweg, und sogar einen recht einfachen!

Freilich: „Einfach“ ist in unserem hoch gebildeten Land ein heikles Wort, weil wer einfache Lösungen für komplizierte Probleme anbietet, von etablierten Politikern sofort als „Populist“ abgestempelt wird. Dabei machen gerade die großen Volksparteien es ebenfalls so, nicht nur im Wahlkampf: Was stereotyp unters Volk gestreut wird, sind einfache Aussagen („Eine Anhebung des Renteneintrittsalters wird es mit uns nicht geben!“), primitive Parolen („Obergrenze der Zuwanderung 200 000!“) oder simpelste Slogans („Wir schaffen das!“).

Das alles ist komplett kontraproduktiv: Wir mögen uns noch so sehr im Kreieren einer post-faktischen Virtualität gefallen, in einer post-mathematischen Realität werden wir niemals leben! Vertrauen Sie daher besser Ihrem gesunden Menschenverstand – und wie könnte sich dieser besser zeigen als in der unbestechlichen Mathematik: Ein ärgeres Gift für den Populismus als die schlichte Mathematik gibt es nicht – das gilt nicht nur für den Populismus der kleinen Parteien, sondern auch für den der großen.

Ein Ausweg - allerdings nur ein halber

Gegen Tod und gegen das Altern haben wir, wie alle anderen, natürlich auch kein Rezept, aber: Wir Deutsche könnten zumindest in Würde altern!

Damit kommen wir zu unserem Ausweg: Vorsichtshalber vermeiden wir dabei das Wort „Lösung“ und verwenden lieber „Prinzip“. Ein Prinzip ist klar formulierbar und ihm haftet nicht der Makel der Einfachheit an. Unser Prinzip lautet:

„In einem Staat, in dem klar definiert ist, was zumutbare menschenwürdige Arbeit ist, dürfen auch nur Produkte verkauft werden, die durch menschenwürdige zumutbare Arbeit hergestellt wurden!“

Im Grund ist dieses Prinzip überfällig und uns wundert, dass es nicht schon eingeführt ist. Die Christen haben das Gebot der Nächstenliebe, auch die Sozialisten/Kommunisten kennen die weltweite Solidarität, zumindest unter den Arbeitern. Beide bestimmten jahrezehntelang die deutsche Politik und für beide hätte es keiner rationalen Begründung bedurft, weshalb man die Bedürftigen in der Dritten Welt nicht schamlos ausbeutet. Doch inzwischen bilden die Deutschen, die sich von religiösen und sonstigen Idealen freigemacht haben und sich vor allem der Vernunft bzw. dem Eigeninteresse verpflichtet fühlen, eine immer stärkere Fraktion. An sie richtet sich die folgende, rein von der Vernunft geleitete Argumentation:

Bei der Verwirklichgung dieses Prinzips bliebe die Auslandsproduktion nicht rentabel und so würden die Waren für unseren täglichen Bedarf meist wieder in Deutschland hergestellt werden, und das auf Dauer. Das schafft Millionen neue unqualifizierte Arbeitsplätze, die wir mit Flüchtlingen besetzen können, und wir erhalten Millionen neue Beitragszahler für Staat und Rente!

Sehr freuen werden sich darüber natürlich die Grünen: Der umweltschädigende Transport unserer Gebrauchsgüter rund um die Welt entfällt!

Doch auch die Fans der deutschen Leitkultur werden jubeln: Führungskräfte wären nämlich vor allem wir Deutsche, weil wir, was für eine verantwortungsbewusste Menschenführung unerlässlich ist, unsere Gesetze und unsere Sprache besser kennen als die aus sehr vielen unterschiedlichen Kulturen herausgerissenen Flüchtlinge. So können wir ganz zwanglos unsere, in diesem Fall auch guten deutschen Werte weitergeben.

Der wichtigste Vorteil ist aber der folgende: In der 3. Welt leben Milliarden Menschen in Slums! Können Sie sich vorstellen, wie viel produziert werden muss, damit diese Menschen nur halbwegs menschenwürdig leben können, zum Beispiel in einfachsten Plattenbauten?? Und genau dort kommen in den nächsten 30 Jahren noch weitere 3 Milliarden hinzu! Statt dass diese Menschen Gesundheit und Leben für unsere Wegwerf-Gesellschaft aufs Spiel setzen, arbeiten sie nun für sich selbst – die einzige Chance, dass die Ressourcen der Erde für alle reichen, dass sich auch in diesen armen Ländern irgendwann bescheidener Wohlstand einstellt und damit die Chancen auf weltweiten Frieden steigen.

Bitte helfen Sie mit, dass diese Möglichkeit der deutschen Zukunftsgestaltung in unserem Land bekannt wird und sie - zumindest - mal diskutiert wird!

Ob man Hoffnung haben darf, dass sie auch Wirklichkeit wird?

Nun, hier geht es nicht um Mathematik, sondern um menschliche Anständigkeit und Vernunft. Da ist Hoffnung bis zum Beweis des Gegenteils noch angebracht.

Unterstützung

Es geht darum, dass das Prinzip "In einem Staat, in dem klar definiert ist, was zumutbare menschenwürdige Arbeit ist, dürfen auch nur Produkte verkauft werden, die durch menschenwürdige zumutbare Arbeit hergestellt wurden“ in der Öffentlichkeit bekannt und diskutiert wird. Dazu bedarf es der Mithilfe von mehreren Menschen. Neben dem Verschicken von Emails sind deutschlandweit auch Info-Stände, Plakate und das Verteilen von Flyern sinnvoll. Unsere Initialgruppe (Bernhard, Alex und Manu), die dieses Projekt ins Leben gerufen hat und jetzt gerade mit der Umsetzung beginnt, ist dazu definitiv zu klein. Daher würden wir uns über jede Hilfe freuen.

Die direkteste Hilfe ist natürlich, wenn Sie uns finanziell unterstützen. Falls Sie Vorschläge und Ideen haben oder sich persönlich einbringen wollen, melden Sie sich bitte über das Kontaktformular. Wir nehmen dann baldmöglichst Kontakt mit Ihnen auf. Bernhard ist zudem in den nächsten Wochen viel unterwegs und so ist auch ein persönliches Kennenlernen möglich.

Unsere Bankdaten bei der Postbank:
Bernhard Gorgulla
Verwendungszweck: Zukunft Deutschlands
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